Pressemitteilung

Frankfurt, 07. Dezember 2015

Social Product Ads, Local Inventory Ads und Buy-Buttons sind die Trends im Produktdatenmarketing 2016

Ausgelöst durch die stetig wachsende Nutzung mobiler Endgeräte, konsumieren Verbraucher Informationen über Newsfeeds. Lokale Produktinformationen gewinnen an Relevanz und Buy-Buttons ermöglichen den schnellen, medienbruchfreien Einkauf. Diese Entwicklungen rufen neue Formate und Akteure auf den Plan, die von Händlern vor allem eines abverlangen: Eine hohe Qualität ihrer Produktdaten. Der Anbieter für Datenfeed-Technologie, Feed Dynamix, zeigt fünf Trends im Produktdatenmarketing 2016 und gibt Tipps, worauf sich Online-Händler im kommenden Jahr einstellen müssen.

Trend 1: Produktdatenmarketing erobert Social Feeds!
Produktdatenmarketing konzentrierte sich lange stark auf Preissuchmaschinen und Produktportale. Die steigende Nutzung mobiler Endgeräte sorgt jedoch dafür, dass Nutzer Inhalte zunehmend über die Newsfeeds der Social Networks konsumieren, die reine Informationssuche rückt dabei stärker in den Hintergrund. Händler müssen ihre Marketing-Strategie entsprechend anpassen und Wege finden, potenzielle Kunden genau dort zu erreichen, wo sie Inhalte konsumieren. Produktdatenbasierte Werbeformate, wie beispielsweise Dynamic Product Ads von Facebook oder Instagram, bieten Online-Händlern eine willkommene Chance, Produktangebote zu platzieren.

Trend 2: Auf allen Geräten, an allen Orten!
„Think mobile first!“ lautet das Credo nicht erst seit dem vergangenen Jahr. 2015 überholen die Google Suchanfragen über mobile Endgeräte die Anfragen über stationäre Endgeräte. Parallel wächst der Informationsbedarf zu lokalen Produktangeboten und -verfügbarkeiten. Der Kunde fordert Omnichannel nicht nur in Bezug auf den Ort des Verkaufsabschlusses sondern auch in Bezug auf Informationsverfügbarkeit zu Produktangeboten. Googles Local Inventory Ads bieten eine Möglichkeit, Kunden überall mit passenden Produktangeboten zu erreichen. Es ist davon auszugehen, dass weitere Portale in Kürze mit ähnlichen lokalen Product Ad-Formaten folgen werden.

Trend 3: Sofort kaufen, statt Click-Through!
„Suchen, finden, kaufen“ und das ohne jemals den Shop des Verkäufers besucht zu haben. Der medienbruchfreie Einkauf wird zunehmend durch die Vermarktungspartner forciert, so haben beispielsweise Pinterest, Idealo und auch Google Shopping zuletzt verstärkt an der Einführung von Buy-Buttons gearbeitet. Der Trend zum Direktkauf wird sich weiter fortsetzen und die Relevanz der Intermediäre gewinnt für den Kunden an Bedeutung. Um weiterhin den eigenen Umsatz aktiv beeinflussen zu können, reicht die Produktvermarktung allein nicht mehr aus, Händler müssen parallel in Bekanntheit und Image ihrer Händlermarke investieren.

Trend 4: Steigende Relevanz von Produktdatenmarketing für Hersteller!
Produktdatenqualität ist längst die Basis für eine erfolgreiche Datenfeed Kampagnen. Sie bleibt dabei weiterhin eine große Herausforderung für die Händler, denn Produktdatenpflege kostet Zeit, Geld und Ressourcen. Mit der Ankündigung des Google Manufacturer Centers im Juli dieses Jahres ruft Google nun die Hersteller in die Pflicht und zapft direkt die Quelle der Produktinformationen an. Hersteller müssen sich darauf vorbereiten, künftig von Portalen und Händlern stärker in die Pflicht gezogen zu werden. Dafür müssen diese die entsprechende Infrastruktur schaffen und Verantwortlichkeiten definieren.

Trend 5: Komplexität fordert mehr Strategie und Management!
Neue Formate und neue Akteure erhöhen die Anforderungen an ein erfolgreiches Produktdatenmarketing. Gleichzeitig erfordert die zunehmende Überschneidung mit anderen, etablierten Marketing Disziplinen, wie dem Social Media Marketing oder auch mit dem stationären Handelsmarketing, mehr denn je eine ganzheitliche Vermarktungsstrategie. Nur wer Ziele ganzheitlich definiert und seine Ressourcen entsprechend ausrichtet, wird dieser Herausforderung 2016 gewachsen sein.