Google passt Produktspezifikationen und Produkt-Taxonomie für Google Shopping an

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In regelmäßigen Abständen nimmt Google Aktualisierungen an den Produktfeedspezifikationen und der Produkt-Taxonomie für Google Shopping vor, mit dem Ziel die Nutzer-Erfahrung fortlaufend zu optimieren und den Datenfeed-Bereitstellungsprozess zu vereinfachen.

Die die Google Shopping Produktspezifikation betreffenden Änderungen sind allgemein gültig und zwingend erforderlich, während eine Anpassungen der Produktdatefeeds in Anlehnung an die neue Produkt-Taxonomie lediglich durch Google empfohlen wird.

Lesen Sie hier welche Bereiche von dem kommenden Update betroffen sein werden und stellen Sie sicher, dass Ihre Kampagnen auch nach dem Rollout am 15. September 2015 noch vollständig ausgespielt werden können.

Anpassung der Google Shopping Produktspezifikationen

  • Eine Ausweitung der Einheiten und Mengenattribute in den USA ermöglicht nun auch den Verkauf von Produkten, die nach Bulk oder Volumen veräußert werden z.B. Fliesen oder Bodenbretter.
  • Die Richtlinien und Anforderungen zu den GTIN-Angaben wurden für Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Großbritannien, Australien, Brasilien, Japan und die USA überarbeitet. Durch diese Anpassung wird die GTIN-Angabe in diesen Ländern ab dem 15.09. verpflichtend für Produkte, die unter dem Zustand „neu“ beworben werden. In diesen Ländern werden künftig auch Angaben zu der Marke erforderlich sein, sofern die verkauften Produkte einer der durch Google gekennzeichneten Marken zuzuordnen sind.
  • Eine Verschärfung des Reglements zur Bereitstellung der ID-Attribute wurde vollzogen. Nicht eindeutige oder unzulässige Strings werden künftig abgelehnt.
  • Die Attribute für Bekleidung und Varianten werden nun unter dem Abschnitt „Detaillierte Produktattribute und Artikelgruppierungen“ zusammengefasst. Zudem wurden die betreffenden Anforderungen auf Brasilien ausgedehnt.
  • Unveränderliche nummerische IDs können als Alternative zu den Pfaden für die Google Produktkategorien eingesetzt werden.

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  • Die Anforderungen hinsichtlich der Versandangaben werden auf Italien, Niederlande, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und Japan ausgedehnt. Dadurch bekommen Nutzer auch in diesen Ländern künftig die Versandkosten in der Produktübersicht angezeigt.

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Aktualisierung der Google Shopping Taxonomie

  • Es erfolgte eine Vereinfachung der Google Shopping Taxonomie durch die Zusammenfassung bestimmter Unterkategorien mit den entsprechenden übergeordneten Kategorien.
  • Einige Kategorien aus „Sportbekleidung“ sind künftig unter den allgemeinen Kategorien zu finden. „Sportröcke“ sind nun z.B. der Kategorie „Röcke“ untergeordnet.
  • Es wurden zusätzliche Unterkategorien hinzugefügt: „Nahrungsmittel, Getränke und Tabak“, „Für Erwachsene“.
  • Eine Grundlegende Überarbeitung der Taxonomie-Struktur gab es in den Kategorien: „Kunst und Handwerk“, „Dekoration“, „Bauteile“, „Sportartikel“, „Ersatz- und Zubehörteile für Kraftfahrzeuge“.

 

Zeitliche Implementierung der Neuerungen

  • Alle Anpassungen können ab sofort an den Datenfeeds vorgenommen werden.
    Ab dem 15. September 2015 werden die aktualisierten Attributsanforderungen gültig, so dass Produktdaten ggf. durch Google abgelehnt werden können, wenn die übermittelten Produktdaten nicht den gültigen Normen entsprechen.
  • Davon ausgenommen ist die Anpassung hinsichtlich der Versandkosten, welche erst ab dem
    01. Februar 2016 in Kraft tritt.
  • Die Einführung der Numerischen IDs für die Google Produktkategorien erfolgte bereits zum
    01. Juni 2015.

 

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